Computer für Westafrika

Zusammen mit der Kinderhilfe Westafrika e.V. organisiert die J-GCL am Willigis eine Computer-Sammelaktion um den Informatikunterricht sowie die Verwaltung von Hilfsprojekten an einigen Standorten in Westafrika zu unterstützen. Durch den Freiwilligendienst einer unserer Leiter konnten wir den direkten Kontakt herstellen und wurden so auf den großen Bedarf aufmerksam. Diese Möglichkeit haben wir beim Schopf gepackt und Computer für Westafrika ins Leben gerufen.

Dafür bitten wir um Ihre Mithilfe! Sollten Sie nicht mehr benötigte Geräte zuhause haben, würden wir uns über eine Spende sehr freuen!

Was?

Wir sammeln Spenden in Form von Windows 7 Computer / Laptop, Monitore, Tastaturen, Mäuse, Beamer, Drucker und anderem Computerzubehör

Jede Spende hilft, doch bitten wir darum, dass Ihr Computer Windows 7 hat und von Ihren privaten Programmen gereinigt ist.

 

Wann und Wie?

Freitag, den 16.12. von 17:00 bis 18:00 Uhr und

Samstag, den 17.12. von 9:00 bis 10:30 Uhr

freuen sich die Gruppenleiter der J-GCL am Willigis, zusammen mit der Kinderhilfe Westafrika, auf dem ehemaligen Raucherhof des Willigis an der Willigisstraße Ihre Spenden entgegen nehmen zu dürfen.

Aktionsvideo

Unser 'Mann vor Ort' zeigt Ihnen in dem Video das Computer Lab an seiner Einsatzstelle und erklärt den Bedarf und das Projekt:

Das Projekt und der Bedarf

Um das Zustande kommen der Aktion, den Bedarf und den Ablauf genauer zu erläutern, lassen wir am besten unseren Leiter vor Ort zu Wort kommen. Hier ist seine Nachricht:

 

Meine Arbeit

Liebe Eltern und Schüler,

Ich, Friedrich Hiemenz, habe dieses Jahr am Willigis mein Abitur gemacht und nutze nun die Zeit für ein Freiwilligenjahr in Ghana. In dem quirligen Städtchen Jirapa helfe und wohne ich in einem Kinderheim und gebe vor allem Informatikunterricht an der daneben gelegenen Junior Highschool. Dabei genießen die Schüler, wie auch am Willigis, die praktische Arbeit in einem Computer Lab. Die ca. 12-18 jährigen Schüler sind natürlich gerade an diesem Teil des Unterrichts interessiert und freuen sich über jede Möglichkeit mit den Computern zu arbeiten. Schnell wurde mir aber klar, dass es zu wenige Computer für eine ganze Klasse gibt. Von den ursprünglichen sechs Computern funktioniert nur noch die Hälfte. Um jedem in den bis zu 24 Mann starken Klassen die Arbeit an den Computern zu ermöglichen, ist das einfach nicht genug. Ich habe das Thema auch mit anderen Freiwilligen und den Leuten vor Ort besprochen und es stellte sich hinaus, dass der Bedarf an Computern auch in den anderen Projekten meiner Organisation immens ist. Wie in Deutschland geht auch in Ghana fast nichts mehr ohne Computer. Daher ist die Bildung in diesem Bereich gerade für Kinder essenziell, die zu Hause keine Erfahrung damit machen (können). Für die klassische Schreibtischarbeit rund um die Projekte sind Computer natürlich unabdingbar ebenso Mangelware.

Die Idee

Ich selber habe noch einen ungenutzten Computer zu Hause in Mainz und dachte mir, dass ich da bestimmt nicht der Einzige bin. So fing eine Idee an zu wachsen: Mit Hilfe der Eltern und Schülern am Willigis, sowie meiner Jugendgruppe, der ,,J-GCL“, würden sich doch bestimmt einige Computer zusammen tragen lassen!

Die Spendenaktion

Die Frage war nur, wie der Computer nach Ghana kommt. Zum Glück gibt es eine naheliegende Lösung: Die Organisation, von der mein Freiwilligenjahr ausgeht, die ,,Kinderhilfe Westafrika e.V.“, entsendet jedes Frühjahr einen Container mit Hilfsgütern in die Region. Von dort können dann der Hauptverantwortliche und ich die Computer in Empfang nehmen und an die verschiedenen Orte verteilen.

Die J-GCL will den Container nicht nur mit Rechnern füllen, sondern sich auch an den Kosten für Versand und Zoll beteiligen. Dazu werden die Kollekten des nächsten Familiengottesdienstes in der Schulkapelle und die des Weihnachtsgottesdienstes im Dom dem Projekt zu Gute kommen. Wir freuen uns also über Spenden jeglicher Art!

Nachhaltigkeit

Wir garantieren, dass die benötigten Computer auf keinen Fall angeschafft werden würden, wenn es keine Spenden gäbe. Die ist uns besonders wichtig, da wir die Wirtschaft und Händler vor Ort nicht schädigen wollen. Durch unseren Kontakt zu den Einsatzstellen wissen wir auch, dass die Computer nicht zweckentfremdet werden oder als Elektroschrott enden.

So können wir sicher stellen, dass unsere Unterstützung so ankommt wie sie gemeint ist: Als Hilfe für die Projekte.